Plan with Me

„Manchmal glaube ich, dass jeder Mensch, dem ich begegne, ein Wort in mir hinterlässt.“ – Marie Döling @write_in_pieces

Ständig bewege ich mich zwischen den Zeilen meiner Bücher, zwischen den Figuren, die mich an die Hand nehmen und mir ihre Welt zeigen. Ich bin mit Louisa Clark ans Ende der Welt gegangen, habe das Wunderland mit Alice erkundet und mit Elizabeth Bannet meinen Stolz abgelegt, um mich gemeinsam mit Starr Carter wieder aufzurichten und zu sagen: Sometimes you can do everything right and things will still go wrong. The key is to never stop doing right.

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Vegan Foodporn

100 einfache und köstliche Rezepte

von Bianca Zapata

Ich glaube bei einem Kochbuch brauche ich nicht allzu viel zum Inhalt schreiben, nun ja … . Es ist ein Kochbuch, mit Rezepten, mit vielen Rezepten, mit wahnsinnig guten Rezepten!

„»Wow, und das ist vegan?!«“ steht auf dem Klappentext von Biancas erstem Kochbuch, das im September 2019 erschienen ist. Dieser Satz ist echt wahr, ich habe ihn von meinen eigenen Eltern gehört, die wahrhaftig keine Spagetti ohne Hähnchen oder Lasagne ohne Hack essen (können). „Ich bin ein Mann, ich esse Fleisch“, heißt es dann, wenn besprochen wird, was es am Abend geben soll (Papa, bekomme ich jetzt Ärger? 🙈). Ja, macht ja nichts, ich koche trotzdem vegan. 🙂 Und am Ende dann: „Hmm, das schmeckt doch echt lecker!“ Klar tut es das, es ist ja auch Vegan Foodporn *. 😉

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Timberlana – Die Bannbrecherin und der Rabenreiter (Teil 1)

~ Rezension ~

-Werbung- Rezensionsexemplar von der Autorin

☆☆☆☆

„Blaue Augen, schwarze Augen. Ein Flackern lag darin, wie ein kleines Feuer, das nur brennt, wenn jemand etwas Neues, scheinbar Unmögliches wagt.“ – S. 35

Zum Inhalt:

Timberlana Tamm ist 14 Jahre alt. Timberlana Tamm ist anders. Sie öffnet ihrem Volk das Herz, sodass es seine Wurzeln in der Vergangenheit wiederfinden kann. Als das junge Mädchen eines morgens aufwacht, hat sie ein ungewöhnliches Gefühl im Bauch. Sie hatte einen Traum, der sie in den Wald gebracht und sich so vertraut angefühlt hat. Doch eigentlich ist es verboten diesen Wald zu betreten. Er bildet die geheimnisvolle Grenze zwischen ihrem wohlbehüteten Dorf auf einer Lichtung und dem Unbekannten, Gefahrvollen.

Timberlana ist die Erste, die die Grenzen ihrer Dorflichtung überquert und in den dicht bewachsenen Wald geht. „Schritt für Schritt. Keine Unsicherheit. Keine Verwirrung“ (S. 23). Sie folgt einer Eingebung und trifft auf die Taube Weißfeder, mit der sie sich gleich verbunden fühlt. Ein Abenteuer bahnt sich an, das alte Geheimnisse aufdeckt und fast vergessene Lebensneugierde entfacht.

„Sie spürten keine Angst, nur den unbändigen Drang, ihr Gewicht in die Wolken zu werfen und ihre Hoffnungen in das weite Blau.“ – S. 298

Meine Meinung:

Mit ihrem Buch hat Christiane Menschwärts ein Märchen geschrieben, das den Leser in einen Zauber hüllt. Die Charaktere sind liebenswert und authentisch, doch geheimnisvoll. Es ist das Volk der kleinen Leute, das man kennen und lieben lernt. Die Protagonistin Timberlana ist enthusiastisch und neugierig. Ihr bester Freund Timmon etwas zurückhaltender, aber nicht weniger charmant und abenteuerlustig. Dadurch bilden die beiden ein tolles Team, das ihrem Heimatvolk die Augen öffnet und den Mut schenkt, Neuem gegenüber offen zu sein.

Was mir besonders gut gefallen hat ist, dass jeder Lichtungsbewohner eine besondere Gabe hat. Einige suchen sie noch, andere haben sie bereits gefunden, so wie die Nebenfigur Granbila ein großes Feingefühl für die Arbeit mit Holz aufbringt und allerhand nützliches und visionäres bastelt. Sie hat mir besonders gut gefallen, da sie ein sehr positiver Charakter ist, der sich nicht in den Schatten stellt und immer nach vorne zu schauen scheint. Ich konnte mich mit ihr identifizieren, sie schenkt einem eine Priese Optimismus für den Alltag. Gemeinsam mit dem humorvollen Alachim, ein weiser Ältester des Ortes, wirken die vielen Figuren im Buch lebendig, sehr abwechslungsreich und individuell…

… so wie der Schreibstil von Christiane Menschwärts: Fast poetisch und sehr verträumt taucht man in das Geschehen ein und kann den frischen Wind der Lichtung fast zwischen den Haaren fühlen, die Äste des Waldes zwischen die Finger gleiten lassen. Es passt zu der idyllischen Stimmung im Buch und den vielen Geheimnissen, die die Geschichte entwirft.

Für mich ist das Buch „Timberlana“ eine tolle märchenhafte Geschichte, bei der man sich durchweg wohlfühlen, einige Sichtweisen auf die heutige Welt überdenken und neue, freie Gedanken im Alltag zulassen kann. Als mein erstes Buch, das ich von einer Selfpublisherin gelesen habe, bin ich begeistert. „Timberlana“ hat mich motiviert, meinen Alltag wieder bewusster anzugehen und die Augen zu öffnen, auf die Kleinigkeiten im Leben zu achten und vielleicht mal aus der gewohnten Komfortzone zu treten, um Neues zu entdecken und zu erleben. 🙂

„Ein Gefühl von… was war es… Frieden? Er war noch da, dachte sie, von sich selbst überrascht. Er hat nur die Form verändert.“ – S. 215

Allzeit windige Flügel

Notiz: Die Autorin arbeitet zur Zeit an einer Neuauflage des Romans, die Ende Januar 2020 erscheint. Damit wird sich ihr Autorenname von C. C. Weihmann Römmele zu Christiane Menschwärts ändern. Der Inhalt des Buches bleibt gleich. 🙂

Maria Nikolai – Die Schokoladenvilla

~Rezension ~

☆☆☆☆

„Kein Mensch kann einem anderen gehören. Er kann sich nur immer wieder aus freien Stücken für ihn entscheiden.“ – M. Nikolai, Die Schokoladenvilla: S. 467

Zum Inhalt:

Ehrgeizig, zielstrebig, erfinderisch und vor allem selbstbewusst. Das ist Judith Rothmann, die Tochter eines Schokoladenfabrikanten, und Protagonistin unseres Buches. Maria Nikolai nimmt uns mit, in das winterliche Deutschland der 20er Jahre. Judith Rothmann lebt dort gemeinsam mit ihrem Vater und ihren zwei Zwillingsbrüdern auf einer Anhöhe im Degerlocher Villenviertel, in Stuttgart. Ihr Traum ist es, einmal das schokoladige Unternehmen ihres Vaters leiten und ihre süße Leidenschaft damit ausleben zu können. Doch als junge Frau möchte ihr Vater sie verheiratet sehen. Hin und Her gerissen, zwischen Sehnsüchten und Verpflichtungen, flüchtet sie vor einer arrangierten Hochzeit mit einem Mann, den sie niemals lieben könnte und landet in den warmen Armen von Victor Rheinberger. Was für ein Mann! Doch auch er ist rätselhaft. Wer trägt schon keine Geheimnisse, die in den Schatten der Vergangenheiten schlummern und auf den richtigen Moment warten, mit sich?

Meine Meinung:

„Wo man auch hinsah, standen Schalen und Etageren, gläserne Bonbonnieren und kunstvoll gestaltete Dosen mit verführerischem Inhalt. Schokoladenumhülltes Konfekt aus getrockneten Früchten oder Marzipan fand sich neben schokoladenüberzogenen Zuckerstäbchen, verschiedenste Sorten Tafelschokolade neben allerlei Arten von Bonbons.“ – M. Nikolai, Die Schokoladenvilla: S. 8

Seit längerer Zeit bin ich ein großer Fan von Historienromanen, doch in das 20. Jahrhundert von Deutschland bin ich vorher noch nicht gereist. Wenn man dort neben Judith und ihren Brüdern gelebt hätte, wäre es wohl sehr ereignisreich gewesen, denn die Zwillinge halten einen immer auf Trapp. Sie habe einen unermüdlichen Sinn dafür, immer und zu jeder Zeit Blödsinn zu bauen, denn beispielsweise Feuer kann ja im Winter, bei tiefstem Schnee, nichts anrichten, oder?

In dem Buch tauchen viele Charaktere auf; die einen lernt man mehr, die anderen weniger kennen. Von den Protagonisten, Judith und Victor, kann man sich jedoch schnell ein gutes Bild machen und sie in ihren Fähigkeiten kennenlernen. So ist Judith eine beispielhafte Feinschmeckerin und Victor äußerst handwerklich begabt. Zusammen stellen sie ein kreatives Team dar, das visionär denkt und dieses Denken auch umsetzen möchte. Dadurch hat das Buch durch und durch eine angenehme Atmosphäre, die einen beim Lesen zur Ruhe bringen kann. Trotzdem wird es nicht langweilig, denn wenn nicht gerade Herr Rothmann unglückliche Forderungen aufstellt, halten einen die Schokoladenspezialitäten, die frostige Jahreszeit, die perfekt zur Jetzigen passt, und sogar kleine Detektivgeschichten in dem Roman gefangen.

Die Charaktere sind sehr vielfältig und individuell, sodass z.b Edgar Nolde als Künstler, Max Ebinger als Draufgänger, Judith Rothmann als Eigensinnige oder ihre Mutter als Selbstbestimmende auftreten. Als Leser findet man ganz sicher einen Charakter, den man nicht ausstehen kann oder einen, in dem man sich selbst wenigstens ein bisschen widerspiegelt. Nicht zuletzt diejenigen unter uns, die gerne naschen. 🙂

Mir hat der kleine aber feine Charakter der Mutter von Judith sehr gut gefallen. Hélène Rothmann spielt in einer Nebenrolle doch eine bedeutende Funktion, als das sie eine Frau ist, die sich in der Geschichte sehr entwickelt. Von Beginn an, ist sie von ihrer Familie getrennt und erholt sich im idyllischen Südtirol und Italien. So spielt die Geschichte nicht ununterbrochen im kalten Stuttgart. Man trifft Hélène als unglückliche Frau an und verabschiedet sie am Ende mit aufrechtem Rücken. Sie ist eine kreative Persönlichkeit, jung, aber eingezwängt in einem Leben, indem auch sie sich nicht wohlfühlt. Schritte der Besserung zeigen sich, als sie mit dem Malen beginnt. Das spendet ihr Ruhe und Besinnung. Sie ist eine authentische Frau, die als höher geborene Dame entsprechenden Sitten folgen und immer vernünftig handeln muss. Schließlich ist sie aber ein freier Vogel, der seine Flügel ausbreitet und für ihr eigenes Wohlergehen beispielhaft kämpft. Außerdem hat sie französische Wurzeln, was ich sehr sympathisch und abwechslungsreich finde.

„Sie liebte ihr Leben. Und das Leben liebte sie.

– M. Nikolai, Die Schokoladenvilla: S. 637

Besonders gut hat mir der Schreibstil der Autorin gefallen. Hier wird nicht lange um den heißen Brei geredet, die Fakten werden auf den Tisch gelegt. Mit diesen Eigenschaften sticht die junge Judith hervor. Als kleine zimperliche Notiz von mir, möchte ich anmerken, dass das Buch auf 640 Seiten so gut wie keine Rechtschreibfehler hatte! Da mir so etwas immer sofort auffällt, hat mich dieses Buch noch zufriedener gestellt. 🙂

Als kleinen Zusatz hat die Autorin ein Personenregister im Buch erstellt, was uns zeigt, dass einige ihrer Charaktere an historische Personen des 20. Jahrhundert angelehnt sind. Sehr interessant ist auch, dass die Schauplätze von Maria Nikolai zur Jahrhundertwende Bedeutungen tragen. Wer etwas zur Geschichte der Schokolade erfahren möchte wird auch nicht enttäuscht und kann zwei Rezepte sogar gleich verkosten. ♥

Und noch ein letzter *Spoiler*: Legt euch Schokolade neben das Bett, wenn ihr „Die Schokoladenvilla“ lest!

Margaret Atwood – Der Report der Magd

~ Rezension ~

☆☆☆☆☆

„Und dann hatten wir die Schwertlilien, die sich schön und kühl auf ihren hohen Stängeln reckten, wie geblasenes Glas, wie pastellfarbenes Wasser, für einen Augenblick nur in einem Spritzer gefroren, hellblau, hellviolett, und die dunkleren, samtig und purpurrot, schwarzes Ferkelkraut in der Sonne, indigoblauer Schatten, und die Tränenden Herzen, so weiblich in ihre Form – erstaunlich, dass sie nicht längst ausgerissen worden waren.“ – Der Report der Magd, S. 204

Zum Inhalt:

Margret Atwood entwirft einen totalitären Staat, in dem Frauen keine Rechte mehr haben. Die Gesellschaft des fiktiven Staates Nordamerikas ist in Farben aufgeteilt, um Klassen zu kennzeichnen und unter den Frauen vor allem eins: Ihre Fruchtbarkeit. Rot für die Mägde, grün für Dienerinnen. Ein schönes blau für die Frauen höherer Stände und jene farblosen, die in Kolonien abgeschoben werden, um gefährlichen Arbeiten, wie der Giftmüllentsorgung, nachzukommen. ••• Desfred besitzt zumindest noch Eines: ihre Hoffnung, die ihr auch Wächter und Spione nicht nehmen können. Nach dem großen Gesellschaftswandel ist sie eine der Frauen, die sich als noch fruchtbar erwiesen hat. Damit hat sie die „Ehre“, im Haus eines Kommandanten unterzukommen, wo sie verhältnismäßig gut umsorgt wird. In ihrem jetzigen Leben dreht sich alles, um einen ganz besonderem Tag im Monat, an dem sie sich dem Kommandanten entwürdigend, und im Beisammensein der Ehefrau, hingeben muss, um Nachkommen für die Familie zu zeugen. Alles läuft nach scheinbar biblischem Vorgehen ab. Dabei hat sie Scheuklappen um, die ihr verbieten, andere Menschen anzusehen oder besser, von anderen gesehen zu werden. Das ist auch im übertragenden Sinne zu sehen. ••• Sich dem totalitärem Regime unterwerfend, hat Desfred keine andere Wahl, als die Regeln zu befolgen. Oder gibt es doch einen Weg, dem Leben als ‚Gebärmaschine‘ zu entkommen?

Meine Meinung:

„Das Fenster ist so weit wie möglich geöffnet, eine leichte Brise geht, heiß im Sonnenschein, und der weiße Stoff weht mir ins Gesicht. Von draußen muss ich aussehen wie ein Kokon, ein Gespenst, das Gesicht so verhüllt, dass nur die Umrisse zu sehen sind, Nase, verbundener Mund, blinde Augen.“ – Der Report der Magd, S. 229

Korrupt, erbarmungslos und doch brav nach biblischem Vorbild handelnd. Mit dem „Report der Magd“ habe ich mein erstes Buch von Margaret Atwood gelesen und es geliebt. Der Schreibstil ist voller Zweideutigkeiten und doch so eindeutig, wie Eiklar. In 392 Seiten bin ich den Gedanken der Protagonistin, Desfred, gefolgt, deren Leben sich in fast einem einzigen Zimmer abspielt. Als fruchtbare Magd wurde sie dem Kommandanten Fred zugeteilt, dessen Haus sie nur selten verlassen darf. Und wenn, ist sie niemals alleine unterwegs, stets zu zweit, damit die eine die Vernunft der anderen bestätigen kann. Komplett entrechtet spielen sich Desfreds Gedanken zwischen der alten und narrativen jetzigen Zeit ab. Der Leser lernt also nicht nur die gegenwärtige Desfred kennen, sondern auch die damalige Mayday, die ganz anders in ihrem Wesen war. Diesen behält sie noch immer, heimlich, in sich, um Hoffnung auf bessere Zeiten zu bewahren.

ACHTUNG: leichte Spoiler ↓

Dadurch erlebt man ihre Gefühlslagen authentisch und nachvollziehbar. Einsamkeit wird in der Geschichte groß geschrieben. Beim Lesen taucht man in den Kopf von Desfred ein und man begleitet sie durch ihre eintönigen Tage, an denen sie für ca. zwei Stunden das Haus verlassen darf. Dann tätigt sie Einkäufe und läuft an der Mauer vorbei, an denen (ehemalige) Verbrecher aller Art präsentiert werden. Man spürt die weißen „Scheuklappen“ Desfreds am eigenen Gesicht, sieht was sie sieht und fühlt, was sie fühlt.

In ihr entwickelt sich ein Zwiespalt. Auf der einen Seite steht die Furcht vor Strafen, auf der anderen die Begierde nach Freiheit und Begehren. Dafür unterwirft sie sich dem neuen totalitären System, das sie doch immer wieder zu umgehen versucht. Doch spannend ist, dass sie hier nicht allein ist. Sie trifft auf Personen, die ihr (unerwarteter Weise) schon voraus sind und im geheimen Gegner des Staates sind. Sich diesem nicht vollends hingeben. Das sind sowohl Männer, als auch Frauen. Hier findet sie Freundschaften, die den Mägden auch untersagt sind, die jeden Moment durch Augen (Spione) entdeckt und bestraft werden könnten. Dazu gehört der Kommandeur Fred, der sich von seiner Ehefrau entfernt und sich von Desfred wahre Zuneigung wünscht. Anders als zuvor erwartet, scheint er ein Mann der alten Gebrauche zu sein, denn verbotener Weise schenkt er Desfred Momente der „Freiheit“, was mit der Erlaubnis zum Lesen beginnt. Klar, dass sie sich vorerst nicht sicher ist, was das soll, und die Hintergründe des Mannes herausfinden möchte. Sie möchte nicht in eine Falle tappen und mit dem Tod bestraft werden.

Während des gesamten Lesens habe ich mich gefragt, wie ich in der Situation von Desfred handeln würde. Was ist, wenn ich einem solchen Staat und seinen entwürdigenden Regeln unterworfen wäre? Es tauchen verschiedene Charaktere auf, die auf unterschiedliche Weise mit dem Gesellschaftswandel umgehen. Die wichtigsten Personen sind hier die Frau des Kommandanten, Serena Joy, Desfreds Freundin aus vorherigen Zeiten, Moira, die Begleitung ihrer Spaziergänge, Desglen, und Nick, ein Angestellter von Fred.

Ich glaube, ich würde ähnlich wie Desfred handelt. Im Geheimen versuchen, mein wahres Ich beizubehalten und es bei Zeiten richtig einsetzen. Nach außen hin brav, im Inneren der Sinn nach Freiheit und die Begierde nach Verbotenem. (Kein Spoiler, lest selbst, wie die Geschichte von Desfred endet.)

„Was zum Schweigen gebracht wurde, wird tosen, um gehört zu werden, und sei es stumm.“ – Der Report der Magd, S. 204

Fazit:

Letztlich hat mir die Geschichte sehr gut gefallen. Den Gedanken von Desfred war gut zu folgen, die bildliche Schriftsprache von M. Atwood hat mir die Lebensumstände von Desfred nahe gebracht. Ihre Handlungen waren für mich nachvollziehbar und authentisch. Besonders beeindruckt hat mich ja der Schreibstil der Autorin, der so viel zwischen den Zeilen offenbart und mich definitiv in den Bann gezogen hat. Es herrschte durchweg eine drückende Stimmung, die durch Charaktere, Ortsbeschreibungen und der großen Einsamkeit von Desfred aufrecht gehalten wurde. Doch M. Atwood hat es geschafft, die beklemmende Stimmung in schöne Sätze zu verpacken, sodass ich immer immer wieder Lächeln musste. Der Stil hat mich einfach fasziniert. So hat die Autorin auch in mir Kontraste beim Lesen erschaffen. Ein schweres Thema, durch sprachliche Kunst schön umhüllt.

Über das Ende muss ich mir noch immer klar werden. Es ist ganz anders als erwartet gewesen, weshalb ich umso neugieriger auf den zweiten Band, Die Zeuginnen, bin. Mir schwirren noch viele Fragen im Kopf umher, die das Buch, Der Report der Magd, so leider nicht beantworten konnte…

Also mal ehrlich. An alle, die das Buch schon gelesen haben, das Ende macht mich einfach fassungslos! Seid ihr mir da einer Meinung?

Das bin ich

Me, my shelf and I

Hey! Ich freue mich, dass Du meinen Blog besuchst!

Um Dir einen kurzen Überblick zu geben, wer ich bin und was ich hier mache, schreibe ich Dir ein paar Zeilen.

Ich bin Marla und ich erlebe regelmäßig verschiedene Abenteuer zwischen den Zeilen meiner Bücher. Ich bin nach Hogwarts gereist und habe Harry, Ron und Hermine hautnah kennengelernt, ich war mit Alice im Wunderland und mit Animant Crumb im 19. Jahrhundert Londons unterwegs. Meine Liebe gilt dem Lesen und Schreiben, sowie (fast) allem Handwerklichem. Ich zeichne sehr gerne und probiere mich kreativ aus.

In meinem normalen Leben bin ich 24, in Berlin und Umgebung unterwegs und studiere Sprach- und Kommunikationswissenschaften. Das Studium ist recht theoretisch, also baue ich mir hier meine kleine Welt auf, in der ich meine Liebe zum Wort praktisch ausleben kann.

Auf meinem Blog dreht sich alles um ‚les mots de mes livres.‘ – Die Worte meiner Bücher. Hier soll es um die Schätze gehen, die ich liebe und liebte, dich ich noch lieben werde oder … eben nicht. Ich schreibe Dir und mir Rezensionen und zeige meine eigenen kleinen Schreibexperimente.

Was kannst Du Dir darunter vorstellen? Ich bin keine Fotografin, fotografiere aber auch anderes als Bücher gerne. 🙂 Was mir danach besonders Spaß macht ist, mir kurze Geschichten zu den Momentaufnahmen einfallen zu lassen. Diese entsprechen nicht immer der Realität, entspringen aber original meiner Fantasie, die mich manchmal woanders hin teleportiert.

Während ich mich hier auslebe, freue ich mich über jeden Austausch! Deine Gedanken, Meinungen und auch Geschichten interessieren mich sehr. Daher freue ich mich über jedes Feedback und bin gespannt, was hier so für Themen auf uns alle warten werden. 🙂

Schaue dafür doch auch auf meinem Bookstagram-Profil vorbei! Du findest mich dort als mugglemarla_reads .

Ich freue mich auf Dich und unseren Austausch!

Wir sehen uns zwischen den Zeilen,

Marla

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