„Manchmal glaube ich, dass jeder Mensch, dem ich begegne, ein Wort in mir hinterlässt.“ – Marie Döling @write_in_pieces
Ständig bewege ich mich zwischen den Zeilen meiner Bücher, zwischen den Figuren, die mich an die Hand nehmen und mir ihre Welt zeigen. Ich bin mit Louisa Clark ans Ende der Welt gegangen, habe das Wunderland mit Alice erkundet und mit Elizabeth Bannet meinen Stolz abgelegt, um mich gemeinsam mit Starr Carter wieder aufzurichten und zu sagen: Sometimes you can do everything right and things will still go wrong. The key is to never stop doing right.
Na, hast du die Geschichten wiedererkannt, die ihre Spuren in mir hinterlassen haben? Trägst auch du solche Spuren in dir? Brennen sich die Worte auch in deinen Kopf oder vermischen sich die Abenteuer zunehmend miteinander?
Da ich selbst viel lese, passiert mir das hin und wieder. Geschichten sind nach geraumer Zeit nicht mehr so einfach voneinander zu trennen, besonders Namen bringe ich schnell durcheinander. Und damit mir das nicht mehr passiert, habe ich Anfang des Jahres begonnen, mein eigenes Book Journal zu führen. Hier halte ich nicht, wie in einem Bullet Journal, mein Leben fest, sondern das vieler anderer Figuren.
Doch wie geht man so ein Book Journal an? Ich habe Stunden auf Pinterest damit verbracht herauszufinden, was in so ein Book Journal gehört, womit man am besten anfängt und wie man es strukturiert. Ich habe daran gezweifelt, weil ich immer dachte, das Journaling ist eine Sache, die ich ausprobiere, aber nicht konsequent durchziehen werde. Und ja, jetzt sehe ich, dass ich manchmal in der Zeit hinterher hänge, den Mai nicht schon im April vorbereite, aber wer gibt mir die Zeit vor, in der ich mich meinem Journal widmen soll? Und ja, ich merke am Ende des Monats, dass ich meine Listen hätte anders aufbauen sollen. Aber ich merke auch, dass es mir unheimlich Spaß macht, blanke Seiten bunt zu gestalten, von Monat zu Monat mehr Struktur zu bekommen und so Leseabenteuer für längere Zeit festzuhalten.
Damit du nicht das ganze Internet durchwühlen musst, wie ein Book Journal aufgebaut sein kann, zeige ich dir nun meine kreative Weise. Falls du dieses Plan with Me für Mai lieber im Schnelldurchlauf sehen möchtest, dann schau gerne auf meinem Instagram-Account vorbei. Du findest mich dort als Mugglemarla_reads.
Und so baue ich mein Journal auf:


Auf vier wenigen Seiten halte ich meine Lesemonate fest. Ich starte mit einer Monatsübersicht. Diese Seite macht mir am meisten Spaß, da ich sehe, in welchem Stil und mit welchen Farben ich den restlichen Monat gestalten möchte. Im Mai sind es vorrangig Grüntöne geworden. In letzter Zeit habe ich ein paar neue pflanzliche Familienmitglieder bekommen, zu denen dieses Theme sehr gut passt. Wo ich meine gestalterische Inspiration ansonsten herbekomme, zeige ich dir weiter unten.
Im Mai habe ich zum ersten Mal meinen Mood Tracker mit auf die erste Seite getan. Normalerweise gestalte ich eine eigene Seite, doch diesmal konnte ich so meine Seiten nach bestimmten Themen sortieren. Seite zwei und drei zeigen folglich die Ziele, die ich mir für den Monat Mai gesetzt habe. Es ist ein schönes Gefühl, Häkchen setzen zu können und zu sehen, was man am Ende alles geschafft hat. Passend dazu habe ich mir auf der nächsten Seite eine Ausgabenliste erstellt. Mal sehen, ob ich am Ende des Monats den Kopf darüber schüttle, wie viel ich für mein Hobby Lesen ausgebe. 😀 Dazu kommen die Rezensionsexemplare, die mir von Verlagen oder Online Communities zur Verfügung gestellt werden. So behalte ich den Überblick, welche Bücher ich z.B. bis wann rezensieren sollte.
Zu Beginn des Monats nehme ich mir meist ein bis zwei Bücher vor, die ich lesen möchte … . Meistens bleibt es nicht dabei, denn ich entscheide am Liebsten spontan, was ich lesen möchte, aber versuchen kann man es mit der Planung ja trotzdem mal ( oder immer wieder). 😀 Was ich dann letztlich gelesen habe, halte ich darunter fest. Mit der fünften Seite beobachte ich mein Leseverhalten. Ich finde es sehr interessant zu sehen, wie viele Seiten ich im Durchschnitt am Tag lese, wie regelmäßig ich lese und wie lange ich für ein Buch brauche. Dazu ist zu sagen, dass ich ein sehr langsamer Leser bin. Die darauffolgenden Seiten bleiben erstmal frei und werden später mit persönlichen Rezensionen geschmückt.
Wer inspiriert mich?
Ich möchte dir nun fünf meiner liebsten Menschen zeigen, die mich beim Journaling, neben Pinterest, in Gestaltung und Planung inspirieren. Schaut gerne mal vorbei, um verschiedene Styles kennenzulernen. Doch Pinterest ist wohl noch die beste Quelle, um schnell nebenbei viele Techniken, Farben und Listen zu entdecken. Schaut dazu doch auf meiner Seite vorbei (Pinterest: Marlalita). Dort halte ich inspirierende Motive und Übersichten für mein Journaling fest. Vielleicht verschafft dir das einen ersten Eindruck.
- Marie Döling (write_in_pieces @ Instagram) führt kein Journal, kann ihre Gedanken jedoch mit wenigen Worten zum Ausdruck bringen. Und ihre Art zu schreiben ist wirklich ausdrucksstark. Ihre lyrischen Sprüche sind berührend und inspirierend zugleich. Ich versinke in ihren Worten und bunte Bilder entstehen in meinem Kopf, die ich in meinem Journal gerne festhalte.
- Amanda Rach Lee (AmandaRachLee @ Instagram) war eine der Ersten, der ich auf Instagram und YouTube zum Thema Bullet Journal gefolgt bin. Sie ist unglaublich kreativ und künstlerisch begabt. Dabei entwirft sie für jeden Monat neue individuelle Designs. Meine eigenen Zeichnungen sehen zwar nie so toll wie ihre aus, aber Inspiration bekommt man haufenweise!
- Next Level ist Shayda Campbell (shaydacampbell @ Instagram). „I encourage women of all skill levels to get creative.“, schreibt sie über sich selbst. Ihre floralen Motive sind unglaublich schön. Sie arbeitet mit Aquarell und zeigt, wie man das Florale ganz einfach selbst aufs Blatt bringen kann. Dabei entwickelt jeder seine eigene Handschrift. Super, um kleine Details ins Journal einzubringen.
- Archer and Olive (archerandolive @ Instagram) halten ihre Journals eher simple, legen ihr Hauptaugenmerk auf einfachere florale und naturinspirierte Motive. Dabei bleibt alles schön minimalistisch und übersichtlich, mit einem verträumten Touch.
- Mit vielen Farben und Mustern arbeiten Plannidi (plannidi @ Instagram). Hier steckt nicht nur eine Person hinter. Auf diesem Account findest du viele Credits zu anderen künstlerisch Begabten, die große Erfahrung im Journaling haben. Die Beiträge sind bunt, vielseitig und inspirierend. Hier ist für jeden was dabei, sodass man sein eigenes Design z.B aus Schnipseln ihrer Inspos entwerfen kann.
Q: Wer inspiriert dich und führst du ein Journal?
Lasst uns gerne darüber austauschen, wer uns zu kreativen Taten, tiefen Gedankengängen oder neuem Lesestoff führt! Ich bin gespannt und vielleicht entdecken wir ja die ein oder andere neue Inspiration für uns.
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